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DEUTSCHER BÜRGERPREIS

 

Glindes Verwaltungschef ehrt Bürgerinitiative gegen rechts


Link zum YouTube Video:
https://www.youtube.com/watch?v=YfPS-2EenDU


Am vergangenen Mittwoch wurde die Glinder Initiative gegen rechts in Berlin mit Platz zwei beim Deutschen Bürgerpreis ausgezeichnet. Jetzt ehrte Bürgermeister Rainhard Zug die Mitglieder im Rathaus.

Foto: René Soukup

Rolf Metschulat (3.v.r.), Sprecher der Bürgerinitiative gegen rechts, und seine Mitstreiter wurden im Rathaus von Bürgermeister Rainhard Zug geehrt
Rolf Metschulat (3.v.r.), Sprecher der Bürgerinitiative gegen rechts, und seine Mitstreiter wurden im Rathaus von Bürgermeister Rainhard Zug geehrt
 

Glinde. Die Urkunde behütete Rolf Metschulat so gut wie das eigene Portemonnaie. Anfang kommender Woche ist jedoch Loslassen angesagt. Dann wird der Sprecher der Bürgerinitiative gegen rechts ins Glinder Rathaus gehen müssen, um die Auszeichnung zu bestaunen. An jenen Ort, an dem er und viele seiner Mitstreiter jetzt von Bürgermeister Rainhard Zug geehrt wurden – für den zweiten Platz beim Deutschen Bürgerpreis.

Am vergangenen Mittwoch waren Metschulat, Hans-Jürgen Preuß und Dorotee Wallin nach Berlin gereist. Dort wurde die Initiative im ZDF-Hauptstadtstudio im Rahmen einer Feier in der Kategorie Alltagshelden für ihr Engagement gegen Intoleranz und Ausgrenzung ausgezeichnet. Bundesweit hatte sich 2600 ehrenamtliche Organisationen für die elf Preise beworben. Einen davon sicherten sich die Glinder. Das brachte ihnen 2500 Euro. "Das war schon ein bewegender Tag in Berlin", sagt Metschulat. Er sei jedoch froh, dass man nicht den ersten Platz belegt habe. "Da waren Projekte, die seit 13 Jahren mit Kindern arbeiten und auf das Geld angewiesen sind. Die haben es verdient, ganz oben zu stehen."

Die Glinder Bürgerinitiative hatte sich im September 2011 gegründet. Grund war die Eröffnung des Thor-Steinar-Ladens in der 18.400-Einwohner-Stadt. Hier wird Kleidung verkauft, die bei Menschen mit rechter Gesinnung beliebt ist und ihnen als Erkennungszeichen in der Szene dient. Inzwischen gehören der Initiative rund 50 Personen an – darunter Schüler, Rentner, Lehrer und Hausfrauen. Das Spektrum ist breit. Seit mehr als drei Jahren halten sie abwechselnd Mahnwache vor dem Geschäft, mindestens vier Mal pro Woche.

Durch ihre Hartnäckigkeit ist die Initiative bundesweit bekannt geworden. "Glinde hat Vorzeigecharakter und gibt anderen Städten Inspiration", sagt Jörn Menge. Er ist Vorsitzender des Hamburger Vereins "Laut gegen Nazis", der bundesweit agiert und in Kooperation mit Dutzenden Initiativen über das Thema Rechtsradikalismus aufklärt. Auch prominente Politiker wie Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) oder der frühere Innenminister Andreas Breitner besuchten die Mitglieder der Glinder Bürgerinitiative und hielten mit ihnen zusammen Mahnwache.

"Den Preis hat sich die Bürgerinitiative hart erarbeitet. Glinde ist dankbar. Und ich wünsche mir, dass dieser Laden aus der Stadt verschwindet", sagte Verwaltungschef Zug. Bis dahin kann es noch eine Weile dauern. Bis 2016 läuft laut Metschulat der Mietvertrag mit einseitiger Verlängerungsoption des Mieters um weitere vier Jahre. Er sagt: "Für mich wäre es das Größte, dieses Geschäft hier wegzukriegen."

Die mit der Urkunde überreichte Trophäe wird übrigens nicht im Glinder Rathaus zu bestaunen sein. Sie soll innerhalb der Initiative herumgereicht werden."



 


 






 


   

Sehr geehrte Damen und Herren,                                                                  
                                                                                                                      

liebe Mitstreiter*innen,                                                                                     

gestern Abend wurde der Bürgerinitiative „Glinde gegen rechts“ in Kiel der Deutsche Bürgerpreis für Schleswig-Holstein 2014 in der Kategorie Alltagshelden zuerkannt.

Dieser Preis wird von den schleswig-holsteinischen Sparkassen und dem Landtag an Projekte vergeben, die herausragendes ehrenamtliches Engagement zeigen. 

Diese Ehrung macht uns stolz und ist uns Ansporn, auch weiterhin gegen den Tonsberg-Laden in unserer Stadt und für Toleranz und Menschlichkeit aufzustehen. 

Unsere BI „Glinde gegen rechts“ steht seit über drei Jahren fast täglich vor dem Laden, hält dort Mahnwachen ab und veranstaltet Aktionen, um aufmerksam zu machen und aufzuklären. Damit möchten wir auch mitwirken, eine bunte Stadt Glinde zu gestalten, in der Mitmenschlichkeit gegen Ausgrenzung steht.

Wir wollen diesen Laden, in dem bei Rechtsradikalen beliebte Thor-Steinar-Kleidung verkauft wird, in unserer Stadt nicht ohne Protest hinnehmen!

Wir wenden uns gegen intolerante Gedanken, die von diesem Laden ausgehen!

Dazu brauchen wir viele Mitbürger, die mit uns für eine bunte Stadt Glinde zusammenstehen. 

Dieser Preis ist ein Preis für Glinde und seine Bürger und alle, die uns bisher unterstützt haben.


             
 
                                                              








Aktuell:  
  2011 bis ...?
Wir können noch ein bißchen


 
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Das finden wir gut  
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Zwei Jungs, die sich auf eine Reise begeben und dabei Flagge zeigen.
Schauen Sie mal hini.
 
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